OFFline

Huch, da war meine Seite einige Tage offline. Als Enduser und ohne technisches Understanding musste dann erst der Chiefadministrator sich dieser annehmen.

Das erinnert mich gleich wieder an ein Webinar, an welchem ich kürzlich teilnahm.

Es ging um die Customer Journey. Das Webinar wurde von drei Puplic Speaker moderiert. Obwohl die Topics wirklich teilweise interessant waren, musste ich doch sehr lachen. Die Journey durch das Webinar war geprägt von diversen englischen Words. Zum Beispiel wurde die ansprechende Kundenpage besprochen anhand großer Konzerne.

Die Redner, äh Puplic Speaker, sorry, kamen teilweise selbst durcheinander beim dem Mixen der beiden Languages. Internationale Business, gelle?

Im Anschluss an das lustige Webinar wurden die Speaker mit Customerfragen konfrontiert. Live. Head of DACH und die anderen Speaker, deren Business Titel ich jetzt nicht mehr weiß, konnten die Kundenquestions mit ausgedehnten Sätzen einfach nicht klar beantworten.

Toll, klang wirklich alles echt Business. Ich, als Customer des Anbieters, erlebte ein witziges Webinar ohne wirklich wertvollen und nachhaltigen Content. Meine Customer Journey war damit nicht so gut.

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German Cup 2018_Abreise

Abreisen dürfen nach einem langen Tag gern schnell und unkompliziert gehen.

Leider hatte Tante Navi einen fiktiven Stau und ich musste von der Autobahn abfahren. Die nächste Auffahrt war gesperrt  und Madame kam gar nicht mehr klar.

Ich geisterte irgendwo zwischen Berlin und Potsdam rum. Ich habe das Navi dann ausgeschaltet und bin einfach an Sanssouci vorbei gefahren immer Richtung Potsdam Zentrum, denn von dort aus, kannte ich den Weg.

Vorbei an alten Kindheitserinnerungen und meiner alten Ausbildungsstelle. Das Schild der DeTeFleet steht auch schon nicht mehr da. Vielleicht hat die Deutsche Telekom den Standort komplett aufgegeben?

Dank Google ist ja fast alles möglich: ich habe tatsächlich bei Maps diese Ansicht gefunden. Die alte Berufsausbildung.

Bis bald.

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German Cup 2018_Tag 2

Neuer Morgen, gleicher Ablauf. Nicole hat mir noch Augentropfen verabreicht und wir fanden uns im Wald wieder. Gleiche Konstellation. Richter, Steward, Schütze, Werfer und Ausleger.

Jana Starke von starkefotografie.com besuchte uns an diesem Tag und hielt dieses schöne Foto von uns fest, welche wir teilen dürfen.

Jana hat natürlich den Blick für tolle Motive und konnte die Hunde, Teilnehmer, Teams und Helfer als bleibende Erinnerung wunderbar einfangen und festhalten.

Gearbeitet wurden von je drei Hunden in der Aufgabe ein Blind und zwei beschossene Markierungen in sehr engem Winkel.

Die Aufgabe war gut lösbar. Einige Teams holten die Stücke mit den Hunden problemlos rein und andere Teams mussten die Hunde etwas länger händeln und führen. Interessant war alle Mal.

Das Helferteam am zweiten Tag. Wir wurden wieder mit extrem leckerem Kuchen überrascht, Kaffee und Kartoffelsuppe. Eine Hündin aus unserem D-Wurf war uns besuchen und die Pause nutzen wir für dieses tolle Helferfoto.

Last but not least. Das Ende der Veranstaltung rückte näher und damit natürlich die Siegerehrung.

Kurzer Zwischenstopp am Grill bei einer Currywurst und einer megaleckeren Currysoße, muaahhh, viele Gespräche, kurz mal Gesicht eiskalt waschen, Augentropfen nachordern und dann war es auch soweit: Platz 5, Platz 4, Platz 3 und dann jeah, einfach geil. Platz 2.

Das Team, welches den 2. Platz belegt hatte, war mit Knut und Chaplin besetzt. Chaplin, Radclyffe’s Craigavon, ist ein Rüde aus unserem C-Wurf. Das war für mich persönlich der Wahnsinn. Ein Rüde aus unserem Wurf erreichte eine Platzierung beim German Cup und damit eine Qualifizierung für den Internationalen Workingtest 2018 in Italien.

Geil, einfach geil!!!

Platz 1 erhält den Wanderpokal, der wieder um drei Namen reicher wird.

Für mich waren damit wunderbare Tage beendet. Jana bat ich noch um ein Foto von uns im Schlosspark.

Ganz zum Schluss möchte ich noch einmal erwähnen, dass ein Workingtest ohne die vielen Helfer, Richter und Sponsoren nicht statffinden kann. Koordiniert von der Sonderleitung, welche die Fäden führte und Aufgaben delegierte.

Es war eine rundum gelungende Veranstaltung, die in diesem Ausmaß ihres gleichen sucht.

Habt ihr toll gemacht, Mädels und Jungs 😉

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German Cup 2018_Tag 1

Wunder wirkten die Kartoffeln nicht, aber geschlafen haben wir außerordentlich gut.

Ich glaube um sechs in der Früh brühte ich mir einen Tee in der Suite auf und belegte meine Augen mit frischen Kartoffelscheiben.  Ich sah schon halbwegs wieder aus wie ein Mensch. Auf MakeUp habe ich wieder verzichtet, denn meine bienenartige Sonnenbrille mit Riesengläsern verdeckt das Grauen perfekt.

Obwohl die Suite wirklich zum Verweilen einlädt, sind wir mit den Hunden eine kleine Runde gelaufen und haben einfach die Ruhe genossen.

Frühstück ist, wie es sich für ein Schloss gehört, sehr gut gewesen. Viel wunderschöner fand ich jedoch das Ambiente. Das moderne Flair, kombiniert mit der alten Tradition des Schlosses sind unbeschreiblich schön.

Bereits 07:30 Uhr waren an der Sonderleiterhütte die ersten Teilnehmer und die Helfer wurden zugeteilt.
Der German Cup begann. Es ist eine ganz besondere Veranstaltung, bei denen sich die besten Hunde des Vereins in jagdnahen Aufgaben messen durften.

Mein Mann war Prüfungsleiter und bekam Denise als Steward.
Denise: wohl der beste Stew, den sich ein Richter wünschen kann. Erste Hilfemaßnahmen an den Augen erfolgten sofort: Antiallergikum. Ja, denn so wie es aussah, hatte ich eine Allergie entwickelt. Pollen … wäre die nahegelegenste Lösung, denn es ging nicht nur mir so.

Als Schütze im Wald bei meinem Mann, waren wir ein tolles Helferquartett im Wald. An meiner Seite war Janine als Werfer. Etwas weiter weg halfen Susanne und Jürgen.

Ich glaube wir verbrachten etwa acht Stunden im Wald und konnten die Hunde und die Teams hautnah beobachten. Das Zusammenspiel zwischen den Menschen und den Hunden war phänomenal.

Je ein Dreierteam musste ein Blind und zwei beschossene Markierungen arbeiten. Das Gelände, so leicht es auch aussah, war für die Hunde und Hundeführer sehr schwer.
Die Hunde bekamen teilweise keine Witterung vom Stück und die Führer sahen die Hunde zwischen den vielen Bäumen kaum.

Vom Orgateam wurden wir während des Tages mit Kaffee und Kuchen versorgt. Die Kuchenbackfeen haben wieder ganze Arbeit geleistet. Ohne Helfer, Teamwork und Gute Laune wäre so eine Veranstaltung kaum möglich.

Ich als Helfer habe mich super wohl und willkommen gefühlt.
Nach dem Wettkampf blieb noch so viel Zeit, dass mein Mann und ich die kommende Aufgaben für den zweiten Tag mit unseren Hunden arbeiten konnten.

Die Spannung stieg,  je näher der Abend rückte:

Der Verein lud zum Grillbuffet. Wie es sich gehört musste ich natürlich vorab ganz entspannt einen Aperol Spritz trinken, auf leeren Magen, … dann wurde es schlagartig auch noch lustig. Der alte Pferdestall wurde gemeinsam vom Hotelpersonal und den Helfern des Vereins liebevoll dekoriert. Rustikal und geschmackvoll.
Es hat alles gepasst.


Lautes Gegröle ging durch den Saal, als die 30 Teams benannt wurden, welche am kommenden Tag erneut zum Wettkampf antreten durften. Zehn Teams erreichten den zweiten Tag leider nicht. Freud und Leid lagen in diesen Minuten der Euphorie nah beieinander.

Ziemlich spät, vollgefuttert, mit vielen netten Gesprächen und einige Aperol später lag ich wieder mit Kartoffelscheiben auf den Augen im Bett der Suite.

Es war ein schöner Tag.

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German Cup 2018_Anreise

Wer hätte gedacht, dass auf mich so ein spannendes Aprilwochenende wartete?

Spannend war es in jeder Hinsicht, denn auch die Gesundheit hat verrückt gespielt.

Bereits einen Tag vor der Anreise hatte ich mit entzündeten Augen zu kämpfen. Getoppt wurde das ganze am Tag der Anreise. Freitagmorgen der erste Blick in den Spiegel und das Grauen nahm seinen Lauf. Irgendwann ist immer das erste Mal, was auch immer das war.

Da die Pflicht rief, musste ich die Anreise antreten, denn es gab unter anderem noch die Welcomegeschenke von Marios-Dogshop.de für die Teilnehmer des German Cup’s mitzunehmen.

Mit großer Sonnenbrille ging es gegen Abend Richtung Berlin. Im Handgepäck zwei rohe Kartoffeln.

Rohe Kartoffelscheiben auf die Augen gelegt, helfen abschwellend, hatte ich schnell recherchiert. Not macht erfinderisch.

Los ging’s also.
Überall Stau! Außenring und Innenring komplett dicht, lt. Verkehrsradar.

Tante Navi wird es schon richten und schlug mir direkt den Innenring vor. Also wieder einmal komplett durch Berlin reisen.

Kurz vorm Funkturm schickte sie mich den Hüttenweg runter und dann bin ich womöglich durch die Gegend um den Grunewald gefahren. Keine Ahnung. Die Autos an den Straßenrändern wurden immer bombastischer und die Häuser nahmen villenartige Ausmaße an.

Irgendwann war ich dann noch wieder am Funkturm. Die Straßenführung am Funkturm ist furchtbar. Erleichtert war ich nur, dass Frau Navi mich um den Funkturmstau vorbeigeführt hatte. Hat sie gut gemacht. Die Gegenfahrbahn war komplett zu. Mit etwas Gelächter und Schadenfreude ging es für mich staufrei weiter.

Nach dem Staunen der vorangegangenen Gegend und der chaotischen Verkehrsführung am Funkturm, kam ich dann in den typischen Berliner Verkehr und als ich so richtig in Fahrt war, dachte ich an meinen Kuchen im Fußraum, der wahrscheinlich, wie die Hunde auch, schon durchgeschüttelt waren.

Früher oder später, als ich den Spanndauer Damm überquerte, wusste ich halbwegs wo ich war und konnte gemütlich aus der Hauptstadt fahren.

Schön der Sonne entgegen, die super tief stand. Die Schatten fielen hinter mich und nach vorne raus konnte ich kaum etwas sehen.

Kurzer Stopp an irgendeinem Rasthof für ein leckeres Magnum Vanille Eis, die Verkäuferin und ich kannten uns nicht, aber wir mussten irgendwie loslachen und weiter ging es. Autobahnabfahrt gesperrt und die nächste genommen. Tante Navi leistete gute Dienste, ja bis sich in der Stadt Velten eine Vollsperrung aufmachte.

Also Atlas rausgeholt, halbwegs Orientierung gefunden, zurück gefahren, Tante Navi auf stumm geschalten und der ausgeschilderten Umleitung gefolgt.

Irgendwie, mein Gesicht und meine Augen waren komplett angeschwollen, habe ich es dann zum Schloss und Gut Liebenberg geschafft. Mein zweiter Aufenthalt in diesem wunderschönen Schloss.

Erste Amtshandlung. Natürlich, die Hunde ausführen und ins Bettchen bringen, sowie die Sonderleiterhütte mit den fleißigen Helfern besuchen und alles abladen, was für den morgigen Tag benötigt wird.

Der Kuchen hat die Autofahrt überlebt.

Es war schon lange dunkel. Mit meinem Mann habe ich noch die morgige Rede durchgesprochen und: Letztendlich lag ich mit Kartoffelscheiben auf den Augen im Bett der Suite des Schlosses, hoffend, dass die heilende Wirkung der Kartoffel Wunder wirkt.

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