Frühlingsgefühle

Wir hatten vom DRC ein Wochenendseminar mit Frau Dr. Esther Schalke gestellt bekommen. Was für ein Input an Wissen. Anschauliche Situationen, Beispiele und vor allem ein Einblick in die Diensthundearbeit, vorwiegend mit Malinois.

Der Seminarraum wurde uns freundlicherweise vom Leipziger Eck kostenfrei zur Verfügung gestellt und auch die Öffnungszeiten wurden für uns angepasst. Genial.

http://www.leipziger-eck.de/

Ich freue mich natürlich, dass die Gäste zahlreich im Restaurant gegessen und getrunken haben und meine vorgeschlagenen Pensionen auch genutzt wurden.

Für die Referendarin habe ich eine Unterkunft in Aken gefunden. Direkt an der Elbe gelegen mitten in der Natur. Bei der Recherche im Netz und telefonische Buchung war das Personal super freundlich. Esther hat diese Freundlichkeit absolut bestätigt: Herzliche Menschen und wunderschön gestaltete Zimmer. Ich hoffe auf schönes Wetter am Wochenende und werde dort gaaaanz gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen.

https://www.fahrradstop.de/aken/

Der Frühling steht in voller Blüte und es zieht mich raus, daher bin ich heute noch ganz happy durch den Garten gelaufen und habe mich an den Frühlingsboten erfreut. Frühlingsgefühle quasi, die mich schon seit einiger Zeit begleiten und nicht loslassen.

Alle meine Beerensträucher, sowie die deren Stecklinge, treiben nun aus und die ersten zarten Blätter zeigen sich.

Ich freue mich daher schon auf drei verschiedene Heidelbeerarten:

Mehrere Sträucher einer großfruchtigen Art mit dunklen Früchten. Ich glaube sie hieß Blue Crob. Relativ mild im Geschmack.

Ein Strauch mit rosafarbenen Beeren, die extrem nach Heidelbeere schmecken, sowie ein Strauch mit einer Art Wildheidelbeere.

Johannisbeeren, finde ich auch total genial. Daher zog meine Mama mir vor Jahren schon mehrere Büsche einer roten Art mit Beeren die größer als die üblichen Johannisbeeren sind. Wir wissen selbst nicht, wie die Sorte heißt, daher vermehren wir, seit ich denken kann, diesen einen Busch immer und immer wieder.

Gespannt bin ich auf die Hochstämmchen mit den milden, weißen Johannisbeeren, sowie den fruchtigen dunklen Beeren.

Seit einer Woche haben sich noch eine Jostabeere in den Garten verirrt, sowie eine Gojibeere.
Auf die Gojibeere bin ich sehr gespannt, sie soll sehr gesund und nahrhaft sein.

Die Felsenbirne ist ja auch eine Beere. Ich hoffe die kann ich in diesem Jahr auch kosten.

Drei Stachelbeeren habe ich noch, aber die fühlen sich nicht so wohl. Der Ertrag ist minimal und ich hoffe ich bekomme wenigstens eine Torte gebacken.

Himbeeren sind auch ganz beliebt und habe ich im Herbst noch vermehrt, sodass die Kleinen im Sommer wieder oberleckere gelbe Himbeeren und die üblichen roten Beeren essen können.

So gesehen, stehen wir täglich im Garten uns essen.

Ach und Erdbeeren, die gibt es auch noch. Acht Pflanzen haben überlebt und meine Mama macht mir noch einige Töpfe fertig, sodass wir im Juni dann die große Ernte starten können. Hoffentlich.

Basilikum, Majoran und Salbei habe ich fertig eingepflanzt. Tai Minze, Pfefferminze und der Lauch (der hat tatsächlich den Winter überlebt, unglaublich, da guckt nur ein Lauch aus dem Boden) kommen jedes Jahr wieder. Blattpetersilie und Dill habe ich heute gesäht.

Ein paar Blühblümchen habe ich noch gekauft und lasse jetzt alles wachsen bevor die Arbeit beginnt (Arbeit = Unkraut zupfen, Rasen mähen).

Ich liebe ja eher den wilden Garten, etwas chaotisch, nicht so geordnet und bildhübsch, sondern natürlich. Die Artenvielfalt finde ich persönlich schöner und hat sich auch bezahlt gemacht. Schafsgabe und wilde Möhre gehören einfach in unsere Vegetation. Sterile Gärten, akkurat angelegt, ne, dit is nich meens.

Stiefmütterchen (gekauft vor einer Woche) für etwas Farbe zwischen den Weigelien und Spieren.

Name vergessen (Schlüsselblume?) (auch vor kurzem gekauft)

Schneegeflüster (im Herbst gesteckt)

Hornveilchen und Tulpen (letztes Jahr gesetzt und gesteckt)

Traubenhyazinthen und Hyazinthen (stehen schon Jahre dort) Hyazinthen riechen unglaublich intensiv. Es ist ein wahres Dufterlebnis, die einzelnen Blumen zu beschnuppern.

Ein kleiner Teil der gelben Himbeeren.

Hornveilchen und Tulpen.

Die Osterglocken hatten weniger Glück. Es haben nur drei überlebt.

Betunie in weiß und rosa für das Fenster.

Mein Garten ist ein kleines Stückchen Glück und ich finde es wichtig, dieses Wissen auch an die nächste Generation weiterzugeben, so, wie ich selbst damit aufgewachsen bin.

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